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SUMMARY:Fern und doch nah – Marguerite Burnat-Provins au Kunstmuseum Interlaken
DESCRIPTION:La réédition de Marguerite Burnat-Provins\, oser la liberté et sa traduction en allemand Marguerite Burnat-Provins\, Mut zur Freiheit\, accompagnent cette exposition \nIhr ganzes Leben lang war Marguerite Burnat-Provins auf Reisen\, von Arras bis zum Genfer See\, vom Wallis bis nach Graubünden\, fast überall in Europa\, im Nahen Osten und sogar in Südamerika.\nClara von Rappard bereiste Europa\, von Italien bis Deutschland\, von Österreich bis zur Türkei\, von Ungarn bis Griechenland.\nNun\, im Sommer 2026\, begegnen sich die beiden Künstlerinnen\, respektive ihre Arbeiten\, im Kunsthaus Interlaken zum ersten Mal.\nAuch wenn auf den ersten Blick das Schaffen beider Frauen wenig Ähnlichkeit aufweist\, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten: Der künstlerische Werdegang\, ihr persönliches Leben und ihre Beziehungen zu ihrem Umfeld\, eine gewisse existenzielle Einsamkeit\, die Vorliebe für Introspektion\, eine von Symbolismus geprägte Ästhetik und eine Fin-de-siècle-Sensibilität.\nAls Schriftstellerin und Künstlerin\, Aktivistin für die Erhaltung des Kulturerbes\, Referentin und Lehrerin schöpft Burnat-Provins (wie auch Clara von Rappard) ihre Inspiration anfänglich aus der Natur\, bevor sie sich von den Wesen\, die ihrer Fantasie entspringen\, überwältigen lässt.\nBeide Frauen stammen aus wohlhabenden Familien und werden schon in jungen Jahren im Zeichnen und\, im Falle von Clara\, in der Bildhauerei ausgebildet. Zahlreiche Skizzen\, die unverzichtbare Meilensteine ihrer akademischen Ausbildung darstellen\, belegen dies.\nVon Rappard verlässt ihre Heimat Bern und erlernt ihr Handwerk nicht nur in Italien\, wie es im 19. Jahrhundert der Tradition entsprochen hat\, sondern auch in Deutschland.\nBurnat-Provins verlässt die Ebenen der Artois\, um in Paris zu studieren. Hier lernt sie ihren aus Vevey stammenden Ehemann kennen\, der dort Architektur studiert.\nSchon in sehr jungen Jahren sind beide Künstlerinnen auf Ausstellungen im Ausland vetreten und werden mit Auszeichnungen geehrt (Clara mit einer Goldmedaille bei der German Exhibition in London 1892 und Marguerite mit einem Ehrendiplom bei der Internationalen Ausstellung in Antwerpen 1904).\nNach ihrem Tod geraten beide zu Unrecht in Vergessenheit. Mit ein Grund dafür ist vor allem die schwierige Situation\, in der sich Künstlerinnen generell zu dieser Zeit befinden.\nVon Rappard zeichnet sich zunächst als Porträtistin und Landschaftsmalerin zwischen Realismus und Naturalismus (mit einem Hauch von Impressionismus) aus. Später wendet sie sich vermehrt symbolistischen Themen zu.\nBurnat-Provins\, welche wie ihre Künstlerkollegin eine solide klassische Ausbildung in allen Genres genossen hat\, behauptet sich zunächst in der angewandten Kunst. Ganz im Stil der Verfechter des Jugendstils (wie Grasset oder Mucha) übersetzt sie pflanzliche Motive in ein dekoratives Vokabular.\nNach dem Läuten der Alarmglocken\, welche 1914 die Mobilmachung zum Ersten Weltkrieg ankündigen\, wird Burnat-Provins von Halluzinationen betroffen\, die sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1952 begleiteten: Hunderte von imaginären Figuren erscheinen ihr im Geist\, eine Ersatzfamilie\, die sie von da an parallel zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit in zahlreichen Porträts zeichnerisch festgehält.\nIn einer Zeit\, in welcher die Reproduktion von Kunstwerken in Europa boomt\, beschäftigen sich beiden Künstlerinnen auch mit Buchillustrationen: die Französisch-Schweizerin mit ihren Petits Tableaux valaisans\, die Bernerin mit Illustrationen für eigene und fremde literarische Texte (Vreneli).\nEine prägnante Rolle spielt für beide Frauen die Musik. Während von Rappard Klavier spielt und sich mit Clara Schumann anfreundet\, offenbart Burnat-Provins\, ebenfalls Pianistin\, eine unbestreitbare musikalische Bildung und sieht ihre poetische Prosa von verschiedenen Komponisten vertont.\nGemeinsam ist ihnen auch ein von körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen geprägtes Leben und das Schicksal der Kinderlosigkeit.\nClara von Rappard stirbt 1912\, viel jünger als Marguerite Burnat-Provins\, an den Folgen einer langen Krankheit.\nDer Kunstliebhaber von 2026 kann dem Kunsthaus Interlaken dankbar sein\, dass es in dieser Ausstellung zwei Künstlerinnen zusammenbringt\, deren Existenzen sowohl von einer tragischen Dimension als auch von einem gewissen Genie geprägt sind.\nAnne Murray Robertson\, Kunsthistorikerin
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SUMMARY:Infolio aux Estivales du Livre à Bulle
DESCRIPTION:Retrouvez-nous les 20 et 21 juin aux Estivales du Livres à Bulle \nAuteur·ice·s présent·e·s sur notre stand:\nSamedi 20 juin: Eugène (13h–15h) pour Le Jardin des Désertes\nDimanche 21 juin: Lise Favre (12h–14h) pour L’An prochain à Jérusalem \nNous nous réjouissons de vous rencontrer à cette occasion!
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LOCATION:Espace Gruyère\, Rue de Vevey 136-144\, Bulle\, 1630\, Switzerland
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SUMMARY:Lise Favre en dédicace
DESCRIPTION:Retrouvez Lise Favre chez Payot Morges à l’occasion de la sortie de son nouveau roman\, L’An prochain à Jérusalem. \nAu XIIe siècle\, un amour interdit jette la poétesse Marie de France sur les routes de l’Orient. Ce livre est une extraordinaire immersion dans le Moyen Age le plus vivant. Jérusalem au temps des Croisades\, Baudouin IV le roi lépreux\, les Templiers\, la Sicile normande\, Richard Coeur de Lion et Aliénor d’Aquitaine : voilà le décor de ce roman historique. L’An prochain à Jérusalem retrouve\, après La Colombe et l’Epervier \, Marie de France et Enguerrand de Cambremont\, liés par un amour interdit. Leur route les mène vers la Terre sainte\, à travers des contrées de ferveur et de violence. Au fil d’un voyage mouvementé\, les épreuves se succèdent\, les rencontres laissent…
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LOCATION:Privé : Payot Morges\, Grand-Rue 50\, Morges\, 1110\, Suisse
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